RFA erklärt …

RFA steht für Röntgenfluoreszenz-Analyse. Das ist eine physikalische Methode, um Art und Menge von Elementen in einer Probe zu bestimmen.

Hierbei nutzt man die physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Atom- aufbaus. So ist ein Element durch den Atomkern mit entsprechender Anzahl von Protonen und die ihn umgebende Hülle mit identischer Anzahl an Elektronen gekennzeichnet. Die Elektronenhülle ist in verschiedene Schalen bzw. Energieniveaus gegliedert. In der Röntgenspektroskopie werden sie von innen nach außen mit K, L, M... fortlaufend bezeichnet werden, wobei K als kernnächste Schale die niedrigste Energie, die jeweils äußerste Schale die höchste Energie aufweist. Fällt ein Elektron von einem höheren Energieniveau auf ein tieferliegendes, so wird die Energiedifferenz als für das Element charakteristische Röntgenstrahlung emittiert. Diese atomeigene, charakteristische Strahlung wird als Röntgenfluoreszenz bezeichnet.

Aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten nimmt die Fluoreszenzausbeute- und Energie bei Elementen niedriger Ordnungszahlen drastisch ab. Dies ist der Grund warum die „Leichten Elemente“ Mg, Al, Si, P und S schwieriger zu messen sind.

Die RFA funktioniert immer - an Metallen, Keramiken, Böden, Flüssigkeiten, elektrischen Leitern oder Isolatoren. Als Methode ist sie unabhängig von der Probe und liefert schnelle Ergebnisse.