Sicheres Spielzeug - durch Screening mit dem Toy Checker®

Eltern und Großeltern möchten nicht nur preiswertes, sondern auch sicheres Kinderspielzeug kaufen. Spielwarenhersteller haben eine ganze Reihe von Stoffverboten zu beachten und führen auch an Stichproben umfangreiche und kostspielige Prüfungen durch. Eine Stichprobenkontrolle alleine ist aber nicht ausreichend, wie man an den Rückrufaktionen in der jüngsten Vergangenheit gesehen hat. Erstmals ist nun ist mit dem Toy Checker® ein tragbarer Analysator verfügbar, der alle toxischen Elemente gem. EN 71-3 durch einen Schnelltest (Sreening) zerstörungsfrei und kostengünstig feststellen kann.
 
Beschreibung:
Der Einsatz der RFA-Methode als Schnelltest hat sich bereits bei der Prüfung von Elektro-Geräten bewährt. Dort ist das „Screening“ Bestandteil der Prüf-Norm DIN EN 62321 zum Nachweis der RoHS-Konformität. Auch alle toxischen Elemente der Spielwaren-Prüfnorm (EN 71-3) können gemessen werden. Dies sind die Elemente Blei, Cadmium, Arsen, Quecksilber, Antimon, Selen und Barium (Pb, Cd, As, Hg, Sb, Se, Ba). Insbesondere die Analyse von Barium ist nur mit der im Toy Checker® verwendeten 50-KV-Miniatur-Röntgenröhre möglich.
 
Für Eltern schwer verständlich: Die toxischen Elemente dürfen in Spielwaren durchaus legal enthalten sein. Sie dürfen sich nur nicht (gem. Prüfnorm EN 71-3) herauslösen lassen, die Grenzwerte gelten für die so genannte „Migration“. Mit dem Toy Checker® kann geprüft werden, ob überhaupt toxische Elemente enthalten sind.

Bei positivem Befund (z. B. Blei - signifikant gefunden) gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Das Spielzeug wird im chemischen Labor mit den klassischen Methoden auf Einhaltung der Migrations-Grenzwerte geprüft. Hier ermöglicht der Toy Checker® eine gezielte und kostensparende Vorauswahl der Proben für die Labor-Untersuchung.
 
b) Der Spielwarenhersteller möchte die toxischen Elemente (unabhängig vom Migrationsgrenzwert) generell vermeiden. Hier fällt die Prüfung besonders leicht, denn der Toy Checker® zeigt zuverlässig jede Auffälligkeit an. Damit kann ganz auf chemische Analysen in Bezug auf die toxischen Elemente verzichtet werden. Kostspielige Labor-Untersuchungen können auf solche Substanzen gelenkt werden, für die es noch keinen Schnelltest gibt, wie PAK`s und Azo-Farbstoffe.
 
Einsatz:
Der Toy Checker® wird bereits von einer Reihe von Spielwaren-Herstellern zur Prüfung der Wareneingänge, Lagerbestände und zur Überprüfung der Lieferanten-Zertifikate eingesetzt. Der Deutsche Verband der Spielwaren-Industrie e.V. (DVSI) bietet seinen Mitgliedern entsprechende Dienstleistung  mit den Toy Checker® an. Überwachungs-Behörden der Bundesländer nutzen den Toy Checker® zur Marktüberwachung. Dadurch können Spielwaren im Handel, im Lager und beim Import erstmalig in großem Umfang direkt vor Ort geprüft werden. Auffällige Prüfmuster werden durch die Behörden sicher gestellt und weiteren Labor-Untersuchungen unterzogen. Die Ergebnisse der Prüfungen von Spielwaren in Hessen und Bayern sind auf den entsprechenden Internet-Seiten der zuständigen Behörden veröffentlicht.