Handgehaltenes RFA-Spektrometer Niton XL5 analysiert ein Spiegel

Kunst und Archäometrie

Vor-Ort-Analyse in Museen, Sammlungen und archäologischen Grabungen

Portable RFA-, NIR- und FTIR-Spektrometer sind ideale wissenschaftliche Reisebegleiter. Mit dem Labor in der Hand können Wissenschaftler Metalle, Materialzusammensetzungen und Elemente dort analysieren, wo Artefakte nicht bewegt oder nicht ausgeführt werden dürfen. Auch in Museen und Archiven ist es vorteilhaft, wenn genaue Ergebnisse schon nach Sekunden zur Verfügung stehen. Beispielsweise lassen sich Fototräger oder Schadstoffbelastungen unmittelbar vor Ort detektieren.
Die schnelle Analytik erlaubt die Messstrategien flexibel an die Bedürfnissen vor Ort anzupassen. Dies ist ein unschätzbarer Vorteil, wenn eine Rückkehr zur Messstelle vielleicht nicht möglich ist.

Vorteile der Methoden

  • Zerstörungsfrei.
  • Sofortige Ergebnisse.
  • Netzunabhängiger Akkubetrieb.
  • Umfangreiches Zubehör für den Feldeinsatz.
  • Extrem schnell.
  • Ideal für eine große Anzahl von Proben.

Die portablen Röntgenfluoreszenzspektrometer Niton™ XL3 hybrid oder Niton™ XL5 sowie das handgehaltene FTIR 4300 und das kleine NIR- Handheld MicorNIR Onsite-W ergänzen die etablierten Labor-Methoden zur Element-, Molekuar-, Spuren- und Isotopenanalyse.

Einsatzgebiet Archäologie

  • Keramik- Ton und und Glasscherben hinsichtlich Element-Fingerprint auf Herkunft gruppieren, Proben und Objekte für weitere Gruppierung gezielt auswählen
  • Metall-Artefakte bereits bei der Grabung oder nach der Blockbergung z. B. als Gold oder Bronze identifizieren
  • Typische Metallspuren in Böden oder Schlacken als Hinweis auf frühzeitliche Schmelzöfen finden
  • Phosphor und Calcium als Spuren einer frühzeitlichen Besiedlung in der Fläche lokalisieren

Einsatzgebiet Kunst- und Kulturgüter

  • Herstellungstechnik: Fragen klären wie: "Ist das Objekt massiv oder vergoldet?"
  • Altersbestimmung: Indirekte Datierung nach verwendeten Pigmenten und Materialien.
  • Authentizität: Typische Materialien und Spuren-Elemente oder verwendete Pigmente untersuchen.
  • Provenienz: Die Werkstatt über die typischen verwendete Materialien oder Pigmente zuordnen.
  • Konservierung und Restaurierung: Verwendete Materialien und Pigmente identifizieren, Materialien zur Restaurierung überprüfen, Belastung mit Schwermetallen (Pb, As, Hg) und Chlor (wie Insektizide) erkennen. (Siehe Blogbeitrag Arsen in Büchern)

Anwendungsbeispiele und weiterführende Literatur

  • Vor-Ort-Analysen an frühneuzeitlichen Schnittgläsern.
  • Messung der Phosphatverteilung in einer bronzezeitlichen Siedlung in Lossow/Oder (Link)
  • Chemisch-mineralogische Untersuchung der Geoglyphen von NASCA in Peru.
  • Naturwissenschaftliche Analysen vor- und frühgeschichtlicher Keramik Helfert-Boehme.
  • Der Niton-Analysator in der Archäometrie.
  • Vorträge Archäometrietagung Bochum 2010.

Clevere Lösungen

Niton™ XL3 hybrid

Präzise Elementanalyse mit zuschaltbarer Helium-Spülung

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Niton™ XL5 plus

Mobile PMI-Analysen mit niedrigsten Nachweisgrenzen

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FTIR 4300

Handheld FTIR Spektrometer zur Oberflächenanalyse

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