UV Technologie

UV-Analysen erklärt …

Mit UV-A Strahlung Flächenkontaminationen finden

UV-Analysen basieren auf der Wechselwirkung zwischen ultraviolettem (UV) Licht und dem Analyten. UV-Strahlung hat eine Wellenlänge von etwa 315 – 380 nm. Damit ist sie für das menschliche Auge unsichtbar. Sie ist energiearm genug um Proben zerstörungsfrei und ohne ungewollte photochemische Zersetzung zu untersuchen – ein großer Vorteil in der Analytik. Die Technologie ist seit Jahrzehnten in Forschung & Entwicklung, Industrie und Forensik etabliert

Funktionsweise

Zunächst werden Moleküle durch UV‑Strahlung angeregt. Diese Anregung ist nur von kurzer Dauer. Beim „Zurückfallen“ in den Grundzustand wird Fluoreszenz-Licht abgegeben: Das ist für das menschliche Auge sichtbar. Insbesondere organische Substanzen erzeugen ein starkes Fluoreszenzsignal. Diese sichtbare Fluoreszenz, kann technisch dokumentiert werden, z. B. als spektrale Information oder einfach als Bild.

Vorteile von Analysen mit UV-A

  • Seit Jahrzehnten gut verstandene, etablierte Technologie.
  • Lichtbasiert → berührungslos, zerstörungsfrei.
  • Erzeugt starke Fluoreszenz, vor allem in biologischen Subtanzen, wie Biofilmen.
  • UV-A Strahlung ist im Vergleich zu UV-B und UV-C Strahlung unkritischer was den Strahlenschutz betrifft.
  • Echtzeitsignal → Sofortige Entscheidung möglich.

Anwendungsgebiete für UV-Analysen

UV-Scanner helfen im Zuge des Hygiene-Monitorings Flächenkontaminationen zu finden. Damit kann die Anzahl teurer, langwieriger regulärer Labortests zum Nachweis von Kontaminationen (z. B. TOC oder ATP-Swaps) deutlich reduziert werden. Hot Spots zur Ursachenermittlung können mit UV-A gezielt gesucht sowie Reinigungsroutinen geprüft und optimiert werden.
Anwendungsgebiete sind z.B. das Hygienemonitoring in der Lebensmittelherstellung, die Reinigungsvalidierung in der Pharmaindustrie oder die Hygienekontrolle in Krankenhäusern.

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